Warum sind gekürzte Links (bit.ly, t.ly) gefährlich? So nutzen Sie die sichere Vorschau

· 1 Min. Lesezeit

Link-Kürzungsdienste pressen lange Adressen in eine Nachricht. Sie haben legitime Einsatzzwecke, aber weil sie das echte Ziel verbergen, sind sie auch bei Betrügern beliebt.

Warum sind sie riskant?

Bei einem Kurzlink sehen Sie die Ziel-Domain nicht. Ob t.ly/ab12 zu einer Bankseite oder zu einer gefälschten Phishing-Seite führt, erkennen Sie erst nach dem Tippen. Manche Angriffe beginnen schon mit dem Tippen: Eine schädliche Datei wird geladen oder ein Formular öffnet sich.

Bevor Sie auf einen Link tippen

  1. Prüfen Sie den Absender: Kommt er von einer Nummer, die Sie nicht kennen?
  2. War die Nachricht erwartet? Trauen Sie einer „Ihr Paket“-Nachricht nicht, wenn Sie nichts erwarten.
  3. Achten Sie auf die Domain: Endungen wie .xyz, .top, .click und ähnlich geschriebene Markennamen sind verdächtig.
  4. Nutzen Sie eine Vorschau: Sie können die Weiterleitungskette und den Seitentitel eines Links sehen, ohne ihn auf Ihrem Handy zu öffnen.

Sichere Vorschau in HiSMS

Halten Sie in HiSMS einen Link gedrückt, erscheint die Option „Sichere Vorschau“. Der Link wird über den Server geöffnet, nicht über Ihr Handy, sodass der Seiteninhalt Ihr Gerät nie erreicht. Sie sehen die Weiterleitungsschritte und den Seitentitel. Die Funktion ist optional und läuft nur, wenn Sie sie anfordern.

Verdächtige Link-Muster blockieren

Mit Regeln wie t.ly/* oder *.xyz stellen Sie alle Nachrichten mit Links dieser Dienste automatisch unter Quarantäne.

Wenn Sie schon getippt haben

Für Link-Sicherheit probieren Sie HiSMS.

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